• Herzlich willkomen bei der Weißenburger Tafel

    Herzlich willkomen bei der Weißenburger Tafel

  • Essen, wo es hingehört

    Essen, wo es hingehört

  • Der neue Tafelladen in Weißenburg

    Der neue Tafelladen in Weißenburg

Die Tafel-Vorstandschaft bedankt sich

Die Weißenburger Tafel hat den Umzug in ihre neuen Räumlichkeiten in der Industriestraße abgeschlossen. Die Tafel-Vorstände Peter Koslowski, Margarete Zimmermann und Gertraud Rehwald bedanken sich bei den zahlreichen Helfern.
Großer Dank geht an die unterstützenden Firmen Thomas Lautner für die Malerarbeiten, Franjo Sestak für die Installation und an die Spedition Wüst, die den Umzug durchführte. Gertraud Rehwald bedankte sich ganz besonders bei den Verantwortlichen der Türkisch-Islamischen Gemeinde, die die Räume für die Tafel zur Verfügung stellten.

Die Weißenburger TAFEL wurde am 29.06.2000 mit 19 Mitgliedern gegründet und ist Mitglied im Bundesverband DEUTSCHE TAFEL e.V.
Inzwischen ist die Anzahl der Mitglieder auf 113 angewachsen.
Das Sammeln und Verteilen der Lebensmittel wird von 87 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern organisiert.
Dazu einige Zahlen:
Im Laden sind 32 Mitarbeiterinnen und 1 Mitarbeiter im Innendienst tätig.
Für die Warenbeschaffung und die Logistik:
29 Fahrer und Beifahrer
Die Pappenheimer Tafel wird von 15 Personen unterstützt.
Im November 2016 hatten die Weißenburger zusammen mit der Pappenheimer Tafel 113 eingetragene Mitglieder.

Unterstützt wird unser Verein natürlich zudem von einer Vielzahl von Geschäften und Sponsoren, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Helfer und Sponsoren!

Wer kann das Angebot der Tafel nutzen?

Berechtigt zum Einkauf sind ausschließlich Inhaber von Berechtigungsscheinen.
Die Prüfung der Bedürftigkeit und die Ausstellung der Scheine erfolgt über die Caritas bzw. Diakonie.
Die Berechtigungsscheine gelten meist 6 Monate und können in unseren zweimal pro Woche geöffneten Tafel-Läden in Weißenburg und Pappenheim genutzt werden.
Bei jedem Einkauf muss 1,- Euro gezahlt werden. Dafür erhält man je nach Größe der Familie Lebensmittel im Wert von ca. 35,- Euro.

Woher kommt die Idee der Tafel ?

Die Idee einer Tafel für Bedürftige kommt aus den USA. Sozial engagierte Menschen sammelten Nahrungsmittel, die keinen Käufer gefunden hatten und gaben die Ware an bedürftige Menschen weiter. Derzeit werden bundesweit in Deutschland fast 1 Million Menschen (knapp 25% davon sind Kinder und Jugendliche!) durch inzwischen 872 Tafeln von 40.000 Helfen versorgt. Bundesweit sind ca. 4.700 Lieferfahrzeuge im Einsatz, um Lebensmittel zu beschaffen. Nähere Informationen dazu finden Sie beim Bundesverband DEUTSCHE TAFEL e.V.

Ohne die Tafeln würden In Deutschland bis zu 20% aller Lebensmittel, die noch brauchbar sind, vernichtet werden.

Gründe für die Vernichtung sind z.B.

  • das Mindesthaltbarkeitsdatum steht kurz vor dem Ablauf
  • eine defekte Verpackung
  • Die saisonabhängige Ware kann nicht mehr verkauft werden

Armut und Überfluß in Deutschland

Je nach Berechnungsmodell leben in Deutschland zwischen fünf und acht Millionen Menschen in (Einkommens-)Armut. Das Einkommen wird zu einem großen Teil für die Absicherung elementarer Lebensbedürfnisse benötigt. Bei einem ohnehin beschränkten Budget können meist nur bei der Nahrung größere Posten eingespart werden. Besonders Haushalte mit geringem Einkommen verzichten auf den Kauf bestimmter Nahrungsmittel.

Viele Betroffene leben pro Tag von ca. 4,50 Euro, die für die Zubereitung von Frühstück, Mittag- und Abendessen ausreichen müssen. Als Luxus gilt unter Armen oft schon das, was für die Mehrheitsgesellschaft als Alltagskost gesehen wird. Auf Fleisch wird meist ganz verzichtet. Frisches Obst ist selbst im Sommer noch zu teuer und auch Grundnahrungsmittel wie Milch gehören oft zu den Luxusgütern.